
Futterextruder für Getreide
Ein Futterextruder verarbeitet Vollkorn aus Getreide und Hülsenfrüchten zu expandierten Sticks oder Flocken. Die Maschine eignet sich für landwirtschaftliche Betriebe, Tierhaltungen und Futtermittelhersteller, die Futter für Rinder, Ziegen, Schweine, Geflügel, Fische oder Haustiere selbst produzieren möchten. Wer einen Futterextruder kaufen möchte, sollte Rohstoffart, gewünschte Leistung, Motorstärke und Stromversorgung berücksichtigen.
Ein Getreideextruder führt eine intensive thermomechanische Behandlung durch. Soja, Mais, Weizen und andere Körner werden zerkleinert und anschließend kurzzeitig bei 120–180 °C unter hohem Druck verarbeitet. Beim Austritt aus der Düse fällt der Druck schlagartig ab. Das Material expandiert, wird porös und kann vom tierischen Organismus leichter aufgenommen werden.
Vorteile von extrudiertem Futter
Während der Extrusion werden Stärke und komplexe Kohlenhydrate in einfachere Verbindungen aufgespalten, Proteine denaturiert und antinutritive Stoffe in Hülsenfrüchten deaktiviert. Die hohe Temperatur reduziert Bakterien, Pilze und andere unerwünschte Mikroorganismen. Die kurze Verarbeitungszeit unterstützt den Erhalt von Aminosäuren und Vitaminen; die Nährstoffaufnahme kann bis zu 90 % erreichen.
Das Futter wird für die Verdauung besser verfügbar.
Die expandierte Struktur erhöht Volumen und energetische Verfügbarkeit.
Sticks oder Flocken entmischen sich nicht und entwickeln weniger Staub.
Extrudiertes Futter lässt sich einfach lagern, dosieren und transportieren.
Die Produktqualität hängt von Feuchtigkeit, Zusammensetzung und Vorbereitung des Getreides sowie von den Maschineneinstellungen ab.
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